(Februar 2018)

Im Nordosten von Madeira, auf der Halbinsel São Lourenço, gibt es einen traumhaften Wanderweg. Kaum bewachsen und ganz ohne Levadas zeigt sich die Blumeninsel hier von ihrer vulkanischen Seite.

Die Ponta de São Lourenço ist 9 km lang und 2 km breit und steht seit 1982 unter Naturschutz. Der Wanderweg ist nur 6,7 km lang,  aber etwas hügelig – je nach Tempo braucht man ca. 3-4 Stunden dafür.

Vegetation gibt es hier wenig, somit auch keinen Schatten, daher sollten Sonnenschutz und Kopfbedeckung besser nicht vergessen werden. Gras, Sukulenten und ein paar wenige Blumen bestimmen hier das Landschaftsbild – diese Blume hier heißt Matthiola maderensis.

Der „Morro do Furado“ ist hinten im Bild zu sehen. Seinen Namen, „durchlöcherter Hügel“ hat er wegen des darunter liegenden Felsentors bekommen.

Zur anderen Seite sieht die Küste noch etwas rauer und zerklüfteter aus…

… verschiedenste bizarre Felsformationen ragen hier aus dem Wasser hervor.

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Der ein oder andere Fels wirkt nahezu abstrakt. Das muss nachgemalt werden!

? Madeira: Acryl, Malgel, Strukturpaste 80x60

Hier finden wir kurz Schatten unter den Palmen nahe der Casa da Sardinha, einem Haus, das den Parkwächtern als Unterkunft dient und auch als Besucherzentrum genutzt wird.

Madeira 9
Madeira 8

Etwas neben dem Wanderpfad führt eine versteckte Treppe zum Meer hinunter, zu einem kleinen Badeplatz. Da sagen wir natürlich nicht nein.

Danach folgt ein kurzer, steiler Aufstieg auf den Gipfel Morro do Furado (160m), hier ein Blick zurück.

Hier nochmal etwas höher und mit mir auf dem Bild. Wunderschöne Aussicht! 🙂

Kurz vor dem Gipfel helfen die gespannten Seile rechts und links über die ausgelatschten oder ausgewaschenen Stufen hoch zu laufen.

Gipfel erreicht und uns eröffnet sich ein spektakuläres Panoramablick auf den Leuchtturm von Ilhéu do Farol (klein und ganz hinten auf der Insel) und die anliegenden unbewohnten Inseln. Dann geht´s auf dem gleichen Weg wieder zurück.